Über uns

Direkt zur Vorstellung der Aktiven

Aus einer gemeinsamen Teilnahme an einer Fotografie-Veranstaltung heraus haben wir uns Ende 2024 als kleine Gruppe Fotografie-Interessierter zum „FotoTreff Bonn“ zusammengefunden. Uns verbindet nicht nur die Begeisterung für die Fotografie, sondern auch der Wunsch, die eigene Fotografie weiterzuentwickeln – unabhängig von Stil und Vorkenntnissen.

Seither treffen wir uns regelmäßig, um gemeinsam zu fotografieren und unsere Bilder in einem offenen, inspirierenden und respektvollen Austausch zu besprechen. Fernab der auf vermeintliche Perfektion ausgerichteten sozialen Medien steht bei uns nicht das makellose Bild im Mittelpunkt, sondern die persönliche Entwicklung jedes Einzelnen.

Mit der Zeit entstand die Idee, diesen Rahmen zu erweitern und unsere Arbeiten auch öffentlich zu zeigen – jedoch weiterhin bewusst jenseits der sozialen Medien. So wurden die „Tage der Fotografie“ geboren.

Mit dieser Veranstaltung möchten wir nicht nur unsere Werke präsentieren, sondern geben auch weiteren Fotografierenden die Möglichkeit, ihre Bilder in einem kulturellen, nicht kommerziellen Umfeld auszustellen.

Wir laden Sie herzlich zu den „Tagen der Fotografie“ ein, die erstmals vom 15. bis 17. Mai 2026 im Kulturzentrum Brotfabrik in Bonn-Beuel stattfinden. Der Eintritt ist frei.

Während der drei Veranstaltungstage können Sie die ausgestellten Arbeiten entdecken und mit den Fotografen ins Gespräch kommen. Am Samstag, dem 16. Mai 2026, bieten wir verschiedene Workshops für alle an, die sich für Fotografie interessieren. Fotografische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich und die Workshops sind auch für Kinder und Jugendliche geeignet.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und darauf, diese neue Veranstaltung gemeinsam mit Ihnen mit Leben zu füllen.

Eine kurze Vorstellung

Die Initiatoren:

Portrait von Ewald Schlimmbach

Ewald Schlimbach

Nach langer „Fotopause“ habe ich vor 7 Jahren wieder begonnen, mich intensiv mit Fotografie zu beschäftigen. Dabei leitet mich die Freude am kreativen Spiel mit Kamera und Bildbearbeitung. Mein primäres Ziel ist nicht, Dinge, Personen und Szenen realistisch abzubilden, sondern darüber hinauszugehen, durch die Auseinandersetzung mit der Realität Ideen zu entwickeln und in freier Komposition von Farbe, Licht, Raum, Linien  und Strukturen Bilder zu schaffen, die sich nicht auf den ersten Blick erschließen.

Portrait von Jan Meyer

Jan Meyer

Vor drei Jahren habe ich den Weg zur Fotografie gefunden, die mich seither mit ihren schier endlosen Facetten fasziniert. Fotografie ist für mich die eine Möglichkeit, die es mir erlaubt, aus einer abstrakten Idee in einem kreativen Prozess mit dem Hilfsmittel der Kamera ein persönliches, plastisches Produkt zu schaffen. Ein essenzieller Bestandteil dieses Prozesses ist für mich dabei das stetige Scheitern, daraus Lernen und wieder Aufstehen. Müsste ich meinen fotografischen Stil beschreiben, so wäre die ehrliche Antwort, dass ich mich noch im Garten der Möglichkeiten austobe. Ich bevorzuge die Schwarz-Weiß-Fotografie und nutze Farben dort, wo sie ein essenzieller Teil des Motivs sind. Ich kann mich für Stillleben, Personenfotografie sowie Städte- und Landschaftsfotografie gleichermaßen begeistern. Ein gelungenes Bild ist für mich wie ein klassisches Gemälde, weshalb ich großen Wert auf einen gemäldeähnlichen Druck lege. Mein Dank gilt den großartigen Dozenten und wunderbaren Freunden der Fotografie, die ich auf meinem bisherigen Weg kennenlernen durfte.

Portrait Klaus Rosen

Klaus Rosen

Die Fotografie begleitet mich seit meiner Jugend – „damals noch analog“. Über Experimente mit einer selbstgebauten „Afghan Street Box“ und der „Cyanotypie“ komme ich in letzter Zeit wieder dahin zurück.

Weitere experimentelle Techniken schleichen sich ebenfalls ein. Zum Beispiel die „Intentional Camera Movement Technik“.

Das große Thema ist aber weiterhin die Fotografie von Menschen. Und da gehe ich bei Portraits auch gern nahe ran, weil mich Gesichter interessieren. Deswegen ist das mein Schwerpunkt in dieser Ausstellung.

Danke an Ingo Mehner für das Foto!

Portraitfoto Rüdiger Knaak

Rüdiger Knaak

Mit der Fotografie begonnen habe ich vor vielen Jahren – natürlich noch analog. Nach einer längeren Pause habe ich sie neu für mich entdeckt und damit auch die scheinbar grenzenlosen Möglichkeiten der digitalen Fotografie und Bildbearbeitung.

Mein favorisiertes Genre ist die Reisefotografie. Doch auch vor der eigenen Haustür finde ich viele spannende Themen und Motive in Städten und der Natur, in Museen und Ausstellungen oder bei Konzerten.
Für mich ist die digitale Bildbearbeitung ein wesentlicher Bestandteil der Fotografie. Sie ermöglicht – ähnlich wie ein Maler vor der Leinwand – das im Motiv Gesehene gezielt herauszuarbeiten und auf persönliche Weise sichtbar zu machen.

Unsere Gäste:

Antje Barthel-Haas

Jahrgang 1971, und Reisefotografie ist meine Leidenschaft, denn mit ihr kann ich das verbinden, was ich in meiner Freizeit am liebsten mache: Reisen und Fotografieren.
Mit der Kamera, mittlerweile fotografiere ich mit einer Fuji XT-5, hielt ich viele Jahre vor allem unser Familienleben dokumentarisch fest.
Der entscheidende Wendepunkt, Reise und Fotografie zu verbinden, in der Bildbearbeitung fit zu werden und so mitunter kleine Kunstwerke zu erschaffen, trat 2019 ein, als ich bei einem Fotoworkshop den Reisefotografen Thorge Berger kennenlernte.
Erstmals bot sich mir aus privaten und beruflichen Gründen die Möglichkeit, an einer reinen Fotoreise nach Indien/ Kerala im Jahr 2020 teilnehmen zu können. Hier eignete ich mir bereits einiges an technischem Know-How an, aber vor allem entdeckte ich, wie glücklich mich das Fotografieren in fremden Ländern macht.
Es folgten weitere Seminare und Workshops in Deutschland zu diesem und weiteren Themen wie Bildbearbeitung, Schwarz-Weiss-Fotografie, Porträtfotografie u.vm.
Mittlerweile war ich bereits vier Mal in Indien, u.a. zur Kumbh Mela, im Iran und kürzlich in Fernost mit der Kamera unterwegs.

Ich bin erreichbar per Mail: barthel-haas [at] netcologne [dot] de.

Dietmar Lichnog

Meine Reise in die Welt der Fotografie begann, als meine Ehefrau mir als Ausgleich zu meinem Ruhestand eine Kamera schenkte. Dadurch wurde ich inspiriert, mir autodidaktisch und durch die Teilnahme an Fotokursen umfassende Kenntnisse in der Fotografie anzueignen.

Seit 2024 habe ich an mehreren Fotoausstellungen der Fotowerkstatt der VHS-Brühl und der VHS-Köln teilgenommen.
Meine Kinder sagen, dass meine Ehefrau mit ihrem Geschenk die Büchse der Pandora geöffnet hat. Die Fotografie ist für mich nicht nur ein Hobby, sondern eine Möglichkeit, meine Kreativität auszudrücken und die Welt aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Außerdem ist die Fotografie etwas, um mich mit immer wieder neuen Themen zu beschäftigen. Ich freue mich darauf, meine Fähigkeiten weiterzuentwickeln und neue Herausforderungen in der Fotografie anzunehmen. Aber vor allem meine Zeit im Ruhestand kreativ und erfüllend zu gestalten.

Fotografisch bin ich für fast alles offen – bis auf Landschaftsfotografie – ich freue mich immer, wenn ich meine Ideen und Sichtweisen durch das Objektiv mit anderen Menschen teilen darf.

Roberto Puggioni

Nach vielen Versuchen mit der Digitalfotografie entdeckte ich meine Leidenschaft für die analoge Fotografie. Die Beschränkungen des Films und rein mechanischer Kameras stellen für mich eine ständige Herausforderung dar, die ich immer wieder zu überwinden versuche. Innerhalb dieser Grenzen des Analogen habe ich das schönste Spiel gefunden, das letztendlich dazu führt, dass ich etwas vorzeigen kann. Ich liebe die Fotografie, weil ich die Dinge, die ich sehe, mit dem mechanischen Auge der Kamera verändern kann. Ich fotografiere hauptsächlich in Schwarzweiß und auf Film. Der Prozess vom Aufnehmen der Kamera bis zum Entwickeln in der Dunkelkammer ist magisch. Ich versuche, der etymologischen Bedeutung der Fotografie treu zu bleiben, die „mit Licht zeichnen“ bedeutet. Und alles kann interessant werden, etwas aussagen, etwas zeigen und ist es somit wert, „gezeichnet“ zu werden.

Alexander Samans

In meinen Bildern beschäftige ich mich vor allem mit abstrakten Motiven, Symmetrie und Strukturen. Ich fotografiere überwiegend ohne Menschen und konzentriere mich auf Formen, Wiederholungen.

Junge Frau in Blauer Jacke vor einer bunten Graffity-Wand mit Kamera in der Hand

Annalena Meyer

Meine erste Kamera bekam ich mit 10 Jahren. Seitdem hat mich die Fotografie nicht mehr losgelassen. Ich fotografiere so oft wie es mir möglich ist und halte dabei vor allem meine Umwelt und meine Erlebnisse fest. Für mich ist die Fotografie die schönste Möglichkeit, das Erlebte einzufangen und für andere spürbar zu machen.